Nach einer
1994 gehaltenen Vortragsreihe über älteres ländliches Handwerk
bzw.
ausgestorbene
Berufe entstand eine Liebhabersammlung, die sich dank der Mithilfe der
Einwohner aus Liener und aus den Nachbardörfern bald zu einem Dörpsmuseum
entwickelte.
Handwerker und Hobbybastler säuberten und reparierten die Ackergeräte,
Werkzeuge, Möbel und Haushaltsgegenstände, die dem Museum gespendet
oder als Leihgabe zur Verfügung gestellt wurden. So bietet das Museum
einen interessanten Einblick in den ländlichen Alltag früherer
Generationen, und viele Ausstellungsstücke erinnern an in Vergessenheit
geratene Sitten und Gebräuche. Mittlerweile ist das Dörpsmuseum
zu einem beliebten Ausflugsziel geworden.
Untergebracht
ist das Museum im Ortskern von Liener in einem Wirtschaftsgebäude
des Landwirts i.R. Josef Bruns, Hauptstraße 23, das sich gegenüber
der Gastwirtschaft Lücken befindet. Das Museum ist für Besucher
nach vorheriger Anmeldung bei Heinrich Lücken (Tel. 05957-8642) oder Heinz Otten
(Tel. 05957-618) geöffnet.